Wirtschaft

Jeder druckt sein eigenes Geld? Wie soll das funktionieren?

Der erste Gedanke, der fast jedem Menschen beim Konzept des Humangeldes in den Sinn kommt, lautet unweigerlich: „Wenn jeder Mensch sein eigenes Geld schöpft, versinken wir doch im totalen Chaos! Da druckt sich doch jeder einfach Millionen. Wir brauchen zwingend eine zentrale Stelle, die das kontrolliert.“

Dieser Reflex ist nicht nur verständlich, er ist zutiefst menschlich. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir uns eingestehen: Wir können uns ein System ohne zentrale Steuerung schlichtweg nicht mehr vorstellen. Und das ist kein Wunder. Von der Schule bis zur Rente sind wir darauf geprägt worden, dass Ordnung immer von oben herab organisiert werden muss. Wir haben verlernt, dem organischen Miteinander zu vertrauen, und verlassen uns stattdessen lieber auf Gesetze, Behörden und die Politik.

Warum wir die KI-Zukunft nicht fürchten müssen

Wir stehen vor einem Umbruch, der durch das Zusammenwachsen von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik eine neue Qualität erreicht und unser bisheriges Verständnis von Arbeit und Alltag grundlegend herausfordert. Warnungen von Insidern aus der Tech-Branche häufen sich: In wenigen Jahren wird diese Technologie in der Lage sein, einen gewaltigen Teil unserer kognitiven Arbeit zu übernehmen. Was in der Industrie mit Robotern begann, trifft nun Büros, Kanzleien, Verwaltungen und kreative Berufe. Die Folge, die oft an die Wand gemalt wird, ist düster: Massenarbeitslosigkeit, eine beispiellose Machtkonzentration bei wenigen Tech-Konzernen und Millionen von Menschen, die plötzlich als „nutzlos“ für den Arbeitsmarkt gelten.